Weihnachtsgeschenke für Bedürftige in Berlin

Es gibt schon die ersten Lebkuchen und einige planen die Weihnachtstage und die Geschenke. Aus diesem Grund wollen wir schon Heute auf eine erfolgreiche Aktion aufmerksam machen.

Das Weihnachtspäckchen oder
die Weihnachtstüte

Gern möchten wir gemeinsam mit Ihnen den Gästen der Weihnachtsfeier in der Bahnhofsmission am Heiligen Abend eine Freude machen und zahlreiche kleine Geschenke zur Verfügung stellen.

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Als Dankeschön für Ihre Spende erhalten Sie von uns 25% Weihnachtsrabatt auf ein Schmuckstück Ihrer Wahl.
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Restaurierung von Kirchengerät und Kelchen

Rechtzeitig zu Weihnachten konnte der von der Goldschmiede Denner restaurierte Abendmahlkelch Mitgliedern des Fördervereins der Matthias-Claudius-Kirchengemeinde übergeben werden.
„Wir freuen uns, dass so ein kulturelles Sakralobjekt weiterhin im Gottesdienst eingesetzt werden kann“.
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Restaurierung von Kirchengerät und Kelchen

In Verbundenheit mit der Katholischen Kirche Herz Jesu am Brunowplatz hat die Goldschmiede Gerald Denner Kirchengerät und Kelche aufgearbeitet und vergoldet. Die Mitglieder der Gemeinde sowie Dr. Pfarrer Markus Zimmermann übernahmen mit Freude die aufgearbeiteten Kelche von Dagmar und Michael Grimm.

Neuigkeiten auf paradiso.de

Pandabär bald mit Modellvertrag?

Berlins neuer Panda-Liebling „PANDISO“ ist für 1.600 Euro durch das Fotostudio Art & Foto Urbschat ersteigert worden. Zusätzlich spendete die Goldschmiede Gerald Denner 400 Euro für den guten Zweck. Somit gehen 2.000 Euro an den WWF Deutschland.

WWF Pressesprecher Jörn Ehlers: „Ein großartiges Ergebnis. Das Geld kommt den WWF Kollegen in China zugute, die sich um die letzten wild lebenden Pandabären kümmern.“
Zum Jubiläum, 50 Jahre WWF in Deutschland, touren 1.600 Panda-Skulpturen durch 25 Städte. Nur noch genau so viele Pandabären leben in Freiheit. Wie bei vielen anderen Arten ist ihr Lebensraum bedroht. Der private Radiosender 98.2 Radio Paradiso in Berlin unterstützt diese Initiative und hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Prominente auf dem kleinen Papp-Panda unterschreiben lassen. Die signierte Skulptur ist am Freitag, 30. August 2013, in der Radio Paradiso Morningshow On Air versteigert worden.

Fotos und Text: 98.2 Radio Paradiso
Bild 2: Jörn Ehlers, Pressesprecher WWF Deutschland; Thorsten Wittke, Programmchef 98.2 Radio Paradiso
Bild 3: Pandino mit zahlreichen Unterschriften
Bild 4: Daniela Urbschat, Thorsten Wittke, Ehepaar Grimm mit dem Pandino

Saubere Sache in Reinickendorf

Aus Tradition für das Quartier

von Rainer W. During

Schon vor rund 40 Jahren hatte Michael Grimm, der für seine Verdienste um den Bezirk mit der Humboldt-Plakette ausgezeichnet wurde, den damaligen Verein Tegeler Kaufleute gegründet und Zeichen gesetzt.

Seit dem vergangenen Jahr ist die Linde von Michael Grimm gleich neben seinem Juweliergeschäft in der Brunowstraße schon kräftig gewachsen. Sie ist nur einer von vielen Bäumen, die nach der Sturmkatastrophe von 2012 auf Initiative der von ihm gegründeten Arbeitsgemeinschaft „Kunst und Kultur in Tegel“ neu gepflanzt wurden. Inzwischen sind die AG und das von ihr veranstaltete Sechserbrückenfest der Bürokratie zum Opfer gefallen. Noch 2012 bot das für mehr als 70 Vereine ein Forum. Nebenbei erbrachte es den Nachweis, dass Volksfeste nicht von Imbiss- und Getränkeständen dominiert werden müssen. Doch der logistische Aufwand des Genehmigungsverfahrens war für ihn als Einzelperson nicht mehr zu stemmen, sagt Grimm. Vergeblich hatte er gehofft, das Bezirksamt würde ihm einen Teil der Mühen abnehmen und so den Fortbestand der Traditionsveranstaltung sichern.

Die Heimat als Aufgabe: Michael Grimm kümmert sich in Tegel um einzelne Bäume ebenso wie um das große Ganze.
Foto: Thilo Rückeis

Das soziale Engagement des Reinickendorfers kann das aber nicht stoppen. Schon vor rund 40 Jahren hatte Michael Grimm, der für seine Verdienste um den Bezirk mit der Humboldt-Plakette ausgezeichnet wurde, den damaligen Verein Tegeler Kaufleute gegründet und Zeichen gesetzt. Daraus entstand später die Kultur-AG.
Mit dem 111 Jahre alten Familienbetrieb Denner, den er mit seiner Ehefrau Dagmar in vierter Generation leitet, hat Grimm jetzt einen Kulturfonds für Reinickendorf ins Leben gerufen. „Uns ist es wichtig, etwas zu machen, das die Gesellschaft ein wenig vorantreibt“, beschreibt Grimm sein kulturelles Engagement. Entscheidend für die Zukunft sei auch das Verständnis für die Geschichte des Ortsteils, die er ebenfalls aktiv bewahren hilft. Rund 10.000 Besucher kamen vor wenigen Tagen zum Sommerfest im Reinickendorfer Heimatmuseum.
Auch das neue Musical der bezirklichen Musikschule wird vom Kulturfonds gefördert. „Die große TXL Show“ dreht sich um den Flughafen Tegel und hat am 19. September im Fontane-Haus am Wilhelmsruher Damm Premiere. Ein Projekt, bei dem es auch wichtig ist, dass eine Gemeinschaft von Akteuren unterschiedlichster Herkunft über viele Monate zusammengeschweißt wird, betont Grimm. Einen Ruhestand, in dem er sich nur noch auf die Projekte konzentrieren kann, wird es für Michael Grimm jedoch so bald nicht geben.

Tochter Andrea Nicola ist nicht nur beste Goldschmiedin ihres Meister-Jahrgangs 2012 geworden, nach einem Praktikum blieb sie, die auch eine Ausbildung zur Restauratorin absolvierte, am Deutschen Technik-Museum, wo sie mit Designstudenten Schmuck auf historischen Maschinen herstellt. Dem Familienbetrieb Denner, einem der letzten in Tegel, wird die fünfte Generation wohl verloren gehen. So haben sich Michael und Dagmar Grimm gerade entschieden, noch zehn Jahre weiterzuarbeiten. Dem ehrenamtlichen Engagement wird das aber kaum einen Abbruch tun.

Quelle: Der Tagesspiegel

Zum Gedenken an Bernhard Lichtenberg

Stolpern und damit die Erinnerung wach halten

Tegel. „Er war ein Märtyrer für die Würde des Menschen und die Menschenrechte!“ so beschrieb Weihbischof Dr. Matthias Heinrich die Besonderheiten Bernhard Lichtenbergs am Freitag, 7. Juni 2013, vor dem Hauptportal der Kirche Herz Jesu am Brunowplatz. Viele Kirchenmitglieder und interessierte Tegeler hatten sich um 17 Uhr mit dem Weihbischof und Pfarrer Dr. Markus Zimmermann vor dem Kirchenportal eingefunden, um dem überzeugten Pazifisten zu gedenken und an der Verlegung eines Stolpersteines teilzunehmen. Musikalisch wurde die Veranstaltung von der Klezmer-Gruppe „I Felici“ begleitet. „Es ist gut , dass dieser Stein heute zu unserem Erinnern und Gedenken an Bernhard Lichtenberg verlegt wird“, sagte der Gemeindepfarrer Dr. Markus Zimmermann.

Lichtenberg, der 1875 in Schlesien geboren wurde, studierte Philosophie und Theologie in Innsbruck und Berlin. Nach seiner Priesterweihe in Breslau kam er als Kaplan nach Berlin und wurde im Jahr 1913 Pfarrer in der Gemeinde Herz Jesu in Charlottenburg. „Als überzeugter Pazifist trat er dem Friedensbund für Katholiken bei, wofür er erste Kritik einstecken musste“, erklärte Prof. Dr. Stefan Samerski in einem historischen Kurzvortrag. Der als nüchterner, klarer und sachlicher Denker bekannte Lichtenberg setzte sich ein für den Lebensschutz von Ungeborenen und wandte sich 1934 gegen das Sterilisierungsgesetz und Euthanasiemorde.
Er durchschaute schon früh die politischen Ziele der Nationalsozialisten, las Hitlers „Mein Kampf“ und hörte bereits im Jahr 1935 das erste Mal von Konzentrationslagern. „Durch seine Kritik stand er bald schon ganz oben auf der Verhaftungsliste, und 1938 wurde sein Büro komplett untersucht, Akten beschlagnahmt“, erklärte Samerski. Nach der Reichskristallnacht betete er täglich für die verfolgten Juden, für die Priester im KZ und für Nicht-Arier. Am 23. Oktober 1941 wurde Bernhard Lichtenberg wegen Kanzelmissbrauch und Staatsfeindlichkeit angezeigt und zu zwei Jahren Haft im Zuchthaus Tegel verurteilt.
„In dieser Zeit wurde er von der Gemeinde Herz Jesu in Tegel betreut“, teilte Samerski den Anwesenden mit. Doch nach Verbüßen seiner Strafe wurde er nicht etwa aus dem Gefängnis entlassen, sondern aufgrund von Gefährdung der Öffentlichkeit 1943 ins KZ nach Dachau gebracht. Auf dem Weg dorthin ist Lichtenberg am 5. November 1943 gestorben.

Da der Künstler Gunter Demnig sich verspätete, wurde die Gedenkveranstaltung, die durch Mittel des Kulturfonds der Goldschmiede Denner, unterstützt wurde, ohne die Verlegung des Steins durchgeführt. Die Verlegung führte Demnig, der an diesem Tag den 5000. Stolperstein verlegt hatte, später am Abend durch.

von Christiane Flechtner