Alle Jahre wieder:

Die Weihnachtstütenaktion 2017

Text von Ludger (Lutz) Rosenau

Dies ist ein herzlicher „Dank“ an die Spender aus Tegel und den nördlichen Bezirken, die unserem Aufruf im „Blickpunkt Tegel“, in der „Reinickendorfer“ und in der „Dorfzeitung“ so zahlreich gefolgt sind. Vor allen Dingen auch an die Familie Grimm, von der Goldschmiede Denner, die wieder ihre Geschäftsräume zur Verfügung stellten. Es war ein überwältigender Anblick die vielen liebevoll gepackten Geschenke zu sehen, die im Dezember die Geschäftsräume füllten. Hinzu kamen erneut viele weitere Weihnachtsgeschenke, die von Berlinern und Schulklassen direkt in die Bahnhofsmission gebracht wurden. Alle diese Geschenke wurden dann im Anschluss an die Weihnachtsfeiern den vielen Gästen mit auf den Weg gegeben und bereiteten damit ein wenig Weihnachtsfreude.

Aber ein Danke gilt auch den Spendern, die uns in der Bahnhofsmission im letzten Jahr mit Sach- und Geldspenden für den dringend benötigten Zukauf von Lebensmitteln tatkräftig unterstützt haben, denn die Zahl unserer Besucher steigt immer noch weiter an, so dass wir dort nun schon bis zu 700 Gäste am Tag versorgen. Hierunter sind neben den obdachlosen Gästen, auch viele ältere Menschen, die sich oft schämen um ein paar belegte Brote oder um einen Kaffee zu bitten, denn die Not ist sichtbar größer geworden, in unserer sonst so reichen Stadt.

Das Jahr 2017 war wieder ein besonderes Jahr für die Bahnhofsmission und unter andern geprägt durch viele Besucher, die sich über unsere Arbeit informiert haben. So hatte z.B. unser früherer Bundespräsident, Herr Gauck, bei seinem offiziellen Besuch zu uns gesagt: „Sie sehen Frau Schadt und mich bald wieder, wenn ich erst im Ruhestand bin. Diese Arbeit hier hat mich sehr beeindruckt und wir möchten gerne mal einen Tag bei Ihnen mitarbeiten“.
Es hat uns sehr beeindruckt, wie Herr Gauck zusammen mit Frau Schadt bereits im April zu uns kamen und dabei kein großer Presserummel anwesend war. Die Beiden haben sich die blauen Westen der Bahnhofsmission angezogen und sich ganz normal zum Dienst einteilen lassen und mehrere Stunden mitgearbeitet. Das hat uns alle sehr berührt und ist gleichzeitig eine Anerkennung für unsere Gäste und uns Helfer.

Die Bahnhofsmission braucht unabhängig von dieser Weihnachtsaktion das ganze Jahr über menschliche, materielle und auch finanzielle Unterstützung. Wir laden Sie deshalb herzlich ein, uns in der Bahnhofsmission zu besuchen. Üüberwinden Sie sich ein Stück und bringen ein paar Minuten Zeit mit, um sich zu informieren. Dieter Puhl, der Leiter der Bahnhofsmission sagt immer: „Der Kaffee ist gut bei uns und bei einer Tasse Kaffee haben wir schon so manche Freunde gefunden.“

Eine kurze Anmerkung zum Thema Spenden: In der Bahnhofsmission gibt es leider nur eine sehr begrenze Möglichkeit gebrauchte Kleidung zu sammeln. Da unsere Kleiderkammer derzeit dank der vielen Spenden aus der Bevölkerung und von verschiedenen Institutionen gut gefüllt ist, können wir leider keine Kleidung mehr annehmen. Ich bitte darum, diese Kleidung direkt zur Stadtmission, in die Lehrter Straße 68, zu bringen. Dort kann man Kleidung abgeben, oder in einen der Kleidercontainer, die auf dem Hof stehen, ablegen.

Verein für Berliner Stadtmission
Spendenkonto: IBAN: DE24 1002 0500 0003 181907
BIC: BFSWDE33BER – Bank für Sozialwirtschaft
Verwendungszweck: – Bahnhofsmission Zoo-

Wir senden Ihnen ggf. gerne eine Spendenquittung für das Finanzamt

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